Unhassbar!

"Der Ton wird rauer:" Mit diesen Worten fasst das Nationale Komitee der NO HATE SPEECH-Bewegung den Zustand der gesellschaftlichen Auseinandersetzung in der Bundesrepublik zusammen. Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember hat die Organisation gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft eine Erklärung vorgelegt.

 

Darin rufen die Unterzeichner dazu auf sich einzumischen, wenn Diskriminierung und Hassrede gegen Minderheiten und andere im Spiel sind. Der Tenor: "Die Würde des Menschen ist unhassbar."

Die Autoren setzen auf gemeinsame Werte, die eine Gesellschaft zusammenhalten und durch Gesetze geregelt sind. Im jüngsten Bundestagswahlkampf, besonders jedoch seit dem Einzug von Vertretern einer nationalradikalen Linie ins Parlament, sei deutlich geworden, dass Hassreden an Lautstärke zulegen.

Die Unterzeichner des Aufrufs, darunter auch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge ud Integration, rufen auf: "Wir wollen die Deutungshoheit im Netz nicht denjenigen überlassen, die hetzen, pöbeln, drohen - wir wollen diejenigen stärken, die sich laut gegen Hass aussprechen. Und denjenigen Mut machen, die noch schweigen."

 

Zum Aufruf "Die Würde des Menschen ist unhassbar"

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