Nationentreff in Luckenwalde

Zum 5. Interkulturellen Nachmittag sind mehr Gäste und Teilnehmer erschienen als in den Jahren zuvor. Am 20. September erlebten  80 Besucher unterhaltsame Stunden im Luckenwalder Mehrgenerationenhaus am Burgwall. Der  Bürger- und Kieztreff hatte gemeinsam mit dem Jugendmigrationsdienst zu der Veranstaltung eingeladen.

Gekommen waren Angehörige zahlreicher Nationen und Altersgruppen, die in Gesprächskreisen, bei Tanz und Spielen Kontakt zueinander knüpften. So entsprach der Nachmittag durchaus auch dem Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche, die seit über 40 Jahren bundesweit im September stattfindet: Vielfalt verbindet.

Die Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen getragen. In über 500 Städten und Gemeinden werden dazu alljährlich tausende Veranstaltungen durchgeführt.

Im Wahljahr 2017 riefen die Initiatoren insbesondere zum Widerstand gegen Rassismus und Nationalismus auf: "Gegen diese Anfeindungen gilt es öffentlich Position zu beziehen. Die Stimmen der Vielen, die sich zivilisiert und angemessen und nach wie vor in großer Mehrzahl für ein friedliches Zusammenleben in Deutschland und in Europa einsetzen, müssen im politischen Diskurs wieder hörbar werden."

Der Interkulturelle Nachmittag in Luckenwalde ist ein Mosaikstein auf diesem Weg gewesen.

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