Friedensgutachten 2018

Die Zahl an Terroranschlägen weltweit ist in den vergangenen zwei Jahren zurückgegangen. Das ist die einzige positive Nachricht, die die führenden deutschen Friedensinstitute in ihrem "Friedensgutachten 2018" zur Lage in der Welt bereithalten.

 

Das Fazit fällt ansonsten düster aus: Mehr Kriege, mehr Krisen - der internationalen Gemeinschaft gelingt es immer weniger, Frieden und Sicherheit zu gewährleisten.

In dem am 12. Juni veröffentlichten Analysepapier gehen die Verfasser auch mit der Bundesrepublik hart ins Gericht und fordern mehr internationales Engagement gemeinsam mit anderen Staaten der Europäischen Union.

 

Im Blick auf die Gefährdung des inneren Friedens fordern die Autoren eine entschlossenere polizeiliche und strafrechtliche Verfolgung gewalttätiger rechter Gruppen gegenüber Flüchtlingen und Migranten.

Das jährliche Friedensgutachten wird gemeinsam herausgegeben von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg, dem Institut für Entwicklung und Frieden in Duisburg und dem Bonn International Center for Conversion.

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