Eine App gegen das Vergessen

Eine Geschichts-App für den Schulunterricht hat die Pädagogische Hochschule Luzern entwickelt und bietet damit Jugendlichen ein digitales Lernangebot über den Holocaust an.

Fünf Überlebende des Holocaust, die vor Bedrohung und Verfolgung durch das Nazi-Regime ihre Heimat verlassen mussten, berichten für die Lern-App «Fliehen vor dem Holocaust – Meine Begegnung mit Geflüchteten».

Jede Erzählung wird durch Kurzerläuterungen begleitet und ist in vier Teile gegliedert. Die Betrachter können Aspekte auswählen, die sie vertiefen wollen.

Mit der Schilderung der Zeitzeugen wollen die Gestalter auch Bezüge zur heutigen Lage von Menschen auf der Flucht herstellen. So bietet die Lern-App auch die Möglichkeit, eigene Reflexionen über Geschichte und Gegenwart zu entwickeln und zu diskutieren.

Konzeption und Realisierung der App sind durch die Kooperation des Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der Pädagogischen Hochschule Luzern, das österreichische Institut erinnern.at in Bregenz  und das interdisziplinäre Forschungszentrum für nutzerzentrierte Technologien an der Fachhochschule Vorarlberg zustande gekommen.

An der wissenschaftlichen Auswertung wirken die Freie Universität Berlin sowie die Universitäten von Göttingen und Innsbruck mit. (Quelle: Valerie Wendenburg, Tacheles)

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